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Einsicht

es stürmt und schneit,

keine menschenseele weit und breit.

kein tier ist aufzufinden,

nur ein vogel zittert zwischen zwei linden.

ich liege tief begraben im schnee,

mir tut der schädel weh,

versuch,mich zu bewegen, doch geht es nicht,

ein pechschwarzer himmel versperrt mir die sicht.

ich kann mich nicht erinnern,weiß nicht, was geschah,

ein gesicht ist das, was ich als letztes sah.

doch weiß ich nicht, wer es ist,

weiß nicht, ob du es bist.

wie sehr wünsche ich, du wärst hier,

gingest nie wieder, bliebest für immer bei mir.

was würde ich geben, um dich nochmal zu sehen,

und was, um noch einmal bei dir zu stehen!

ist es nicht das, was wir alle anstreben?

ein mit liebe erfülltes leben?

ich würd' lieben, wenn ich nur könnt',

doch es sei mir nicht vergönnt.

egal ob liebe oder schmerz,

wie soll ich fühlen, ohne herz?

wie soll ich auch nur an liebe denken?

ach, würde gott mir ein herz schenken!

meine hände sind taub, meine beine schon lange,

da fühle ich einen kuss auf meiner wange.

neben mir fällt jemand auf die knie,

und flüstert, er verließe mich nie.

ich werde von weißem licht geblendet,

gott ist es, der mir vergeltung spendet.

eine träne fällt auf mich nieder,

da weiß ich alles wieder!

der wind hört auf zu wehen,

ich kann meinen kopf drehen:

der schnee ist völlig rot,

da bemerke ich: ich bin tot!

15.4.07 20:53
 


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